Presseberichte über den CCH

17. November 2009  | bs

Bananen im Camp

Fastnacht: Zum Auftakt sind die Herrnhuter in Harreshausen auf dem Dschungel-Trip

HARRESHAUSEN.

Die kleine Garde des Harreshäuser Carnevalclubs Herrnhuter zeigte, wo’s langgeht. Foto: michael prasch

Vor 22 Jahren Jahren betrat in Harreshausen der
Carnevalclub Herrnhuter die karnevalistische Bühne. Und er macht auf dieser seitdem eine gute Figur, trumpfte schon bald nach seiner Gründung durch spektakuläre Wagenbauten für die Babenhäuser Fastnachtszüge auf und organisiert seit Jahren eine ausgewachsene Fastnachtssitzung gleich zum Auftakt der Karnevalssaison. Viereinhalb Stunden lang wurde nun bis gegen Mitternacht in der zur Narrhalla umfunktionierten Harreshäuser Mehrzweckhalle aus der Bütt gebabbelt, auf der Bühne getanzt und im Saal geschunkelt. Und später noch in der im Vorraum eingerichteten Bar bis gegen Morgen nachgefeiert. Die Bühne war als Dschungelcamp dekoriert, auf der Lutz Murmann als Sitzungs-Regisseur mit Tropenhelm und Sonnenbrille agierte. Für die Akteure gab es diesmal gemäß dem Dschungel-Trip statt Orden knallgelbe Bananen. Die närrische Jubiläums-Sitzung war schon vorab ausverkauft. Und weil der Carnevalclub Herrnhuter anlässlich des närrischen Jubiläums der Föderation europäischer Narren beigetreten ist, konnte Sitzungspräsident Lutz Murmann schon vor der Pause an Alfons Disser, dem früheren Vorsitzenden des Carnevalclubs, einen Orden dieser Organisation überreichen. Als „Fritze-Schambes“ war der Langstädter Witzbold Dieter Schöffel zur Stelle, als Zechbruder der Eppertshäuser Willi Müller. Andreas Kraus aus Mühlheim erzählte schier herzzerreißend von den Qualen einer Diät und die kleine Alicia Eyssen aus Rödermark von den Problemen, die man als Teenager so mit seinen Eltern und dem gesamten Umfeld hat. Das war alles überaus gekonnt. Als großer Knaller aber startete nach dem furiosen Auftritt des Männerballetts „Hypertonics“ als Putzgeschwader schließlich Woody Feldmann als professionelle Comedian mit Gesang, Witz und Plauderei. Das trug wesentlich dazu bei, dass hinterher viele Besucher von der „besten Sitzung der vergangenen Jahre“ schwärmten. Woody Feldmann aus Griesheim hatte ein Versöhnungslied über die Sickenhöfer geschrieben.

 

http://www.echo-online.de/suedhessen/darmstadt-dieburg/babenhausen/art1281,346086

Großer Auftritt fürs alte Prinzenpaar

Fastnachtsauftakt: Carnevalclub „Herrnhuter“ in Harreshausen legt eine bunt gemischte Sitzung zum Start der neuen Kampagne hin – Tanzgruppen sind die Hingucker in der Mehrzweckhalle
leer

HARRESHAUSEN. Beim Carnevalclub „Herrnhuter“ (CCH) wurde zum 21. Mal mit einer kunterbunten Fastnachtssitzung eine neue Kampagne im 31. Jahr des Bestehens dieser närrischen Vereinigung eingeleitet. In der nahezu bis in die hintersten Reihen besetzten Harreshäuser Mehrzweckhalle, die sich in eine Narrhalla verwandelt hatte, ging es viereinhalb Stunden lang unter dem Motto „Hexe, Teufel und Gerippe – der CCH bringt euch zum Hippe“ so richtig rund. Regie führte als karnevalistischer Zaubermeister mit Hexer-Mantel Lutz Murmann.


Die „Leihgabe“ aus Eppertshausen, die einst als Fußballtrainer in Harreshausen aktiv war, ist ein wahrer Tausendsassa auf der Bühne, versteht zu plaudern, zu witzeln und zu improvisieren, ist ein geborener Entertainer und Fastnachter dazu. Schon seit einigen Jahren führt er durch das Harreshäuser Sitzungsprogramm und lässt da die Puppen tanzen. Die künftige Babenhäuser Bürgermeisterin Gabi Coutandin begrüßte der Sitzungspräsident in der Narrenrunde mit dem Hinweis, wonach es in Harreshausen üblich sei, dass der Bürgermeister den Sitzungspräsidenten in der Pause jeweils zum Sekt einlade.


Die Tanzgruppen sind es, die bei den „Herrnhutern“ Hingucker sind und beweisen, dass der Carnevalclub noch lebt. In den letzten Jahren hatte es da etwas Ermüdigungserscheinungen gegeben. Letztlich war aber doch immer wieder ein Fastnachtsprogramm zustande gekommen, das sich sehen und hören lassen konnte. So war es auch diesmal, als das Bühnenbild in teils fluoreszierenden Farben leuchtete, vor dem sich das Spektakel abspielte. Mädchen und junge Frauen aus Harreshausen tanzten mit Schwung und Anmut. „Hasi und Dida“ spielten manchen Tusch und luden zum Schunkeln ein.


Von der Bühne herab führte nach einer Darbietung sogar mal eine Polonäse durch die Halle. Sitzungspräsident Lutz Murmann ehrte zwischendurch einige treue Mitglieder des Carnevalclubs, und er versuchte die Eltern der „mittleren Garde“ aus Harreshausen, die in Schlafanzügen etwas schlafmützig tanzten, zu etwas flotterem Tempo zu bewegen, mischte sich fast selbst in den heftigen Streit zwischen einem Eintracht- und Kickers-Fan ein, bei dem sich Olaf und Melanie Gaubatz von Bütt zu Bütt gar heftig fetzten.


Weil die Babenhäuser ihr Prinzenpaar erst einen Tag nach dem närrischen Fastnachts-Auftakt in Harreshausen vorstellten, gab es für das letzte Babenhäuser Narren-Paar eine Abschiedsvorstellung mit reichlich Trara auf der Harreshäuser Narren-Bühne. Da tanzten außerdem die CVB-Hausfrauen (Carnevalverein Babenhausen), tobten später die „Hypertonics“, das Babenhäuser Herrenballett. Ulrich Hartmann schilderte in einer viel beklatschten Büttenrede seine Erfahrungen als Babysitter. „Lieber hinaus bei Sturm und Gewitter, als noch einmal ein Babysitter“, schwor er sich. Ein närrisches Nachwuchs-Talent ist Andreas Kraus aus Mühlheim, der sich als Bütten-Ass präsentierte. Klaus Müller und Lutz Murmann begeisterten als die Omas „Alma und Mariechen“ mit „Tratsch und bees Gebabbel“. Und Woody Feldmann – eine Frau – zeigte sich als Entertainer-Talent, bezog seine Zuhörer mit in den Wortewirbel ein, begeisterte auch mit Gesang.


„Das war ein Höhepunkt“, schwärmte der Sitzungspräsident, der „schwarze Spinnen“ anstelle von Orden an die Akteure verteilte. Der Sickenhöfer Karnevalverein hatte für einen Showtanz seine „Drachen“ nach Harreshausen geschickt. Und aus Semd waren die „Semmer Stoarn“ gekommen und rissen mit ihrem neuen Programm „Im Himmel ist die Hölle los“ die Besucher mit.

bs
17.11.2008

Quelle: http://www.echo-online.de/3/template_detail.php3?id=681835&search_text=harreshausen

Bunter Kindernachmittag

Carnevalverein Harreshausen lud ein / Dank für Engagement

 

Harreshausen (me) - Zu einem Kinderfest lud der Carnevalverein Harreshausen (CCH) am Samstagnachmittag seine Gardemitglieder und deren Eltern ein. Auf dem Gelände des TSV Harreshausen trafen sich Jung und Alt, um einige schöne Stunden zu verbringen.


"Wir wollten uns bei den Kindern für ihr Engagement in unseren Gardegruppen sowie bei deren Eltern für die Unterstützung bedanken", nannte Heidi Oswald, Vorsitzende des CCH, den Grund für das Fest. Während des Trainings bleibt oft zu wenig Zeit zum Austausch und der Kontaktpflege. Deswegen entschied sich der Vereinsvorstand zu diesem lockeren Treffen, um den Austausch zwischen den Kindern und Erwachsenen sowie dem Vereinsvorstand zu fördern. Heidi Langheinz, Leiterin der Abteilung Garde im CCH, hatte das Kinderfest organisiert und freute sich über die rege Teilnahme.


Während die rund 25 Gardemädchen zwischen vier und 17 Jahren, die in drei Gruppen für die bevorstehende Kampagne trainieren, sich von Kosmetikerin Jeanette Sauerwein schminken ließen, konnten sich die Mütter und Väter vom Vereinsvorstand mit Kaffee und selbst gebackenem Kuchen bewirten lassen. Später am Nachmittag hatten die Kinder Gelegenheit, eine Kutschfahrt zu unternehmen oder Ponys zu reiten, bevor sie gemeinsam mit den Erwachsenen die unterhaltsamen Stunden ausklingen ließen.


Der Carnevalverein Harreshausen veranstaltet speziell für die Erwachsenen zudem am 30. August eine Weinprobe und lädt am 3. Oktober zu einer Überraschungsfahrt ein.


Quelle: http://www.op-online.de/regionalnews/Babenhausen-Schaafheim/index_157_31383134373637.htm

Plötzlich ist Erfahrung gefragt

Herrnhuter: Von Auflösung keine Spur mehr - Kaum Neue im "neuen" Vorstand des Carnevalclub

Babenhausen-Harreshausen Die Sorgenfalten waren verschwunden, die Stimmung locker, fast heiter. Die krisengeschüttelte Mitgliederversammlung vor sechs Wochen (wir berichteten) schien völlig vergessen, als sich der Carnevalclub Herrnhuter (CCH) am Donnerstag zu einer außerordentlichen Sitzung im Sportlerheim in Harreshausen wieder traf.

Grund war die drohende Auflösung des Vereins nach 31 Jahren aktiver Faschingstätigkeit. Von mangelnder Mithilfe war plötzlich nicht mehr die Rede. Vielmehr hörten die Mitglieder jetzt Worte wie Rettung, Neuanfang und Wende.

Der Vorstand, der während der Krisensitzung sämtliche Ämter niedergelegt hatte und den Antrag auf Auflösung des Carnevalvereins gestellt hatte, stellte sich mit zwei Neubesetzungen wieder zur Wahl.

"Die Resonanz der Gardeeltern auf die letzte Sitzung hat mich beeindruckt", begründete die Vorstandsvorsitzende Heidi Oswald ihre Bereitschaft zur Kandidatur für weitere zwei Jahre.

Drei Gardegruppen unterschiedlicher Altersgruppen gehören den Herrnhutern an. Vor sechs Wochen hatten sich spontan sechs Elternpaare der Gardekinder entschieden, dem CCH schnellstmöglich beizutreten, um den Verein doch noch irgendwie zu retten. Sie waren sogar bereit, Vorstandsarbeit zu übernehmen.

Die langjährigen Vorstandsmitglieder setzten jetzt allerdings plötzlich auf Erfahrung. Silke Bachmann ist schon lange Jahre im Fastnachts-Showbiz. Als die "Frau in der Bütt" ist sie bei den jecken Sitzungen groß geworden und fungiert bei den Herrnhutern seit Donnerstag als stellvertretende Vorstandsvorsitzende. Neues Mitglied im Vorstand ist auch Herbert Walter, der die Abteilung Wagenbau beim CCH wieder neu beleben soll. Als erfahrener Wagenbauer gilt er dennoch, immerhin hat er schon einmal 20 Jahre die bunten Fastnachtssgefährte mitgestaltet.

Sven Walter bleibt weiter Schriftführer, und Alfons Disser lenkt weiter die finanziellen Geschicke des Carnevalvereins. Heidi Langheinz wurde als Beisitzerin genauso bestätigt wie Silke Kasamas für die Dekorationsabteilung. Ursula Sydlik gestaltet im Vorstand wieder das Sitzungsprogramm, Manuela und Hans Giewolies behalten den Sitz im Wirtschaftsausschuss des CCH-Vorstandes.

Aus dem Vorstand verabschiedet hat sich Hans Dieter Krüger, der viele Jahre für die Licht- und Tontechnik auf den Sitzungen zuständig war. Für ihn springt Heiner Kress ein, der aber weiterhin von Krüger unterstützt wird.

Und das ist auch etwas Neues beim Harreshäuser Carnevalsverein: In Zukunft soll die Arbeit auf mehrere Schultern verteilt werden. Krüger wird Kasamas bei der Deko unterstützen, Lutz Muhrmann arbeitet mit Programmgestalterin Sydlik zusammen.

Und die zwölf neuen Mitglieder? "Sie kümmern sich um die Gardeabteilungen und sorgen für den Auf- und Abbau auf der Sitzung", erklärt Oswald stolz.

Sie vertraut auf den "neuen Wind" im Verein und schaut schon wieder gespannt auf den 14. November, wenn es bei der Fastnachtssitzung heißt: "Harreshause - Helau!" Nicole Damm-Arnold


Quelle: http://www.main-netz.de/nachrichten/region/dieburg/dieburg/art3987,343946

Kleiner Verein, großes Programm

Narretei: Harreshäuser Carnevalclub „Herrnhuter“ eröffnet Kampagne mit fünf Stunden Sitzung in ausverkaufter Halle
 
HARRESHAUSEN. Mit einer fünfstündigen Sitzung eröffnete der Harreshäuser Carnevalclub „Herrnhuter“ (CCH) am Freitagabend seine Fastnachtskampagne 2007/08. In einer ausverkauften und fastnachtlich dekorierten Halle boten die Harreshäuser Narren ein Programm mit allem was zu einer Fastnachtsveranstaltung dazu gehört: mit Gardetänzerinnen, mit Gesangsgruppen und mit Büttenreden.

Pünktlich um 19.11 Uhr zog Sitzungspräsident Lutz Murmann, der die CCH-Sitzungen schon 20 Jahre moderiert, mit den Garden in die Mehrzweckhalle ein. Unter dem Motto „Der CCH – der feiert heit – in der Flower-Power-Zeit“ standen den närrischen Gästen fünf kurzweilige Stunden bevor. Nach einer kleinen Begrüßungsrede leitete die Garde des CCH das Programm mit dem Gardetanz ein. Die kleine Nachwuchs-Garde besteht zum größten Teil aus Harreshäuser Mädchen.

„Alma & Mariechen“ (Lutz Murmann und Klaus Müller) erzählten auf ihre unnachahmliche Weise, was man in Harreshausen alles erleben kann und wie der Ausflug des Kirchenchors verlief. Die Freiwillige Feuerwehr war, wie die Jahre zuvor, mit einer Gesangseinlage vertreten. Das Babenhäuser Prinzenpaar, Prinz Frank I. und Prinzessin Kerstin II., ließ es sich nicht nehmen, seine närrischen Untertanen in Harreshausen zu besuchen.

Für die Schunkeleinlagen, Tuschs und Musik war die Gruppe „Haasi und Dida“ zuständig. Rolf Kreisel, ein Babenhäuser Fastnachtsurgestein, war kurz vor der Pause mit seiner Büttenrede über das „was man als Kurgast alles über sich ergehen lassen muss“ an der Reihe.

Ein Eigengewächs konnte der CCH kurz nach der Pause präsentieren. Michael Kattner, der vergangenes Jahr sein Büttendebüt gab, hatte es in seiner Rede diesmal auf die „Dressmänner“ abgesehen.

Es versteht sich von selbst, dass so ein kleiner Verein, wie es der CCH nun mal ist, nicht solch ein Mammutprogramm alleine durchziehen kann. Also holt man sich Fastnachtsprofis aus der Nachbarschaft nach Harreshausen. Aus der Kernstadt waren bei der Sitzung des CCH aktiv dabei: die CVB-Hausfrauen, die „Hypertonics“ – ein Männerballett der besonderen Art, aus Sickenhofen kam die Garde des SKV Sickenhofen, die „Semmer Stoarn“ und Andreas Kraus aus Offenbach-Bieber, der in seiner Büttenrede auf seine letzte, heftige Geburtstagsfeier einging.

Als Höhepunkt der CCH-Sitzung wurden die „Beembeljeescher“ aus Rüsselsheim, eine der besten Guggemusiken Hessens, angekündigt. Sie machten ihrem Ruf alle Ehre. Zum Abschluss bat Sitzungspräsident Lutz Murmann noch einmal alle Mitwirkende zu den Klängen des Narrhallamarsches auf die Bühne. Die Vorsitzende des CCH, Heidi Oswald, ist froh, dass der Kampagneauftakt so gut verlaufen ist: „Die Stimmung hätte besser nicht sein können, doch Stimmung ist nicht alles was zählt. Die Sitzung war zwar dieses Jahr ausverkauft, doch der CCH musste drei Kartenvorverkaufstermine ansetzen, bis die Veranstaltung ausverkauft war“, erinnert sie kritisch.

Und weiter: „Es sind immer wieder die gleichen Personen, die erst beim Aufbauen helfen und dann beim Abbauen auch wieder dabei sind. Heute sind zum Abbauen acht Personen erschienen. Das ist einfach zu wenig“, sagte Heidi Oswald am Samstag beim Aufräumen abschließend.

hsp
19.11.2007

 

Quelle: http://www.echo-online.de/kundenservice/a_detail.php3?id=536835